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medamind 

26. September 2008

Auf neues.medanova ist ja nun wirklich einige Zeit nichts mehr passiert und angekündigt hatte ich es ja schon lange: es wird etwas Neues geben.

Es geht in jeglicher Hinsicht neu los:
medamind heißt die neue Seite und die läuft nicht, wie ursprünglich geplant auf TYPOlight sondern auf Wordpress, was mir gerade so richtig Spaß macht.

medamind ist weniger Joomla, dafür mehr alles andere, was mir so unterkommt und gelegentlich auch das ein oder andere Tutorial. Naja, ein bisschen Joomla darf es dann auch noch sein, hierzu werde ich sicher auf medamind in den kommenden Wochen das ein oder andere schreiben. Aus aktuellem Anlass des bereits mindestens so lange wie medamind geplanten Relaunches von joomla.de

neues.medanova beibt bis auf Weiteres online, die Artikel habe ich zum Großteil nicht mit umgezogen, da sie bereits eher einen historischen Charakter erreicht haben.

Blog Experimente mit TYPOlight 

23. Juli 2008

Als neuer TYPOlight Fan habe ich dieser Tage ausprobiert, welche Möglichkeiten es gibt, TYPOlight als Basis für einen Weblog zu nutzen und muss sagen, ich bin begeistert, wie zügig das ging und wie gut es funktioniert.
Wer wie ich “auf den Hund gekommen ist” oder einfach Lust hat, kann sich zum einen von den technischen Möglichkeiten überzeugen oder einfach etwas über Briards lesen.

Wie man erkennen kann und was von TYPOlight Macher Leo Feyer auch gewollt ist:
TYPOlight ist kein Blog System. Es geht also nicht alles, was man so von Wordpress & Co. gewohnt ist. Als richtiger Blogger wird man also sicher auf ein typisches Weblog System zurückgreifen.
Wer aber noch etwas mehr drumrum für seinen Blog möchte oder den Blog einfach nur als Teil seiner Website einsetzt, der kann guten Gewissens auf TYPOlight setzen, das es einem einfach macht, bequem seine News zu pflegen.

TYPOlight mit Blog empfehlenswert durchaus also für:

  • Websites mit zusätzlicher Blogfunktion
  • Websites mit häufig zu aktualisierenden News
  • Geschäftliche Websites mit aktuellen Ankündigungen

Ein Tutorial zu TYPOlight und Blog soll folgen. Derzeit findet man im TYPOlight Forum eine englischsprachige Anleitung, die in meinen Augen auch nicht alle Varianten zum Seitenaufbau einschließt.

medanova hat eine neue Website 

28. April 2008

medanova hat eine neue Website!

Es wurde auch für mich Zeit, mal frischen Wind reinzubringen.
Da sich an meinem Leistungsangebot einiges geändert hat, waren plötzlich so viele Änderungen nötig, dass ich beschlossen habe, nicht nur eine Ergänzung und Umstrukturierung vorzunehmen, sondern gleich was Neues auszuprobieren.

Aktuell zieht auch diese Seite um -ein mühsames Unterfangen, da ich nicht mehr auf die Kombination Joomla und Wordpress setzen möchte.

Die bestehenden Tutorials werde ich natürlich mit übernehmen, es werden aber neue Themen dazu kommen:
beispielsweise Suchmaschinenoptimierung, Marketing, andere Content Management Systeme und vielleicht auch das ein oder andere zu Microsoft Sharepoint und Infopath.
Damit wird mein neuer Blog mit neuen Features und neuen Infos hoffentlich bald wieder aktueller und neu an das angepasst, was medanova Ihnen zu bieten hat.
Geplant ist die Veröffentlichung für Mitte Mai.

neue Wege mit TYPOlight 

27. März 2008

Angekündigt war es lange, passiert ist lange nichts… Zeitmangel.
Endlich hatte ich aber in den letzten Wochen Zeit, mich auf Neues einzulassen: TYPOlight.
Sucht man heute nach einem Open Source CMS, kann es schnell passieren, dass man ein wenig überfordert ist: der Markt ist in meinen Augen übersättigt und jedes CMS will einem sagen, es sei das beste. Im Hintergrund vielleicht noch eine euphorische Community, die das Ihre tut, den eigenen Liebling nach oben zu pushen.

TYPOlight war mir ganz einfach sofort sympathisch. Ähnlich übrigens wie damals Joomla.
Es sprach mich auf den ersten Blick an, machte es möglich, innerhalb kürzester Zeit eine Website aufzusetzen, ohne dabei auf die Beispieldateien zurückzugreifen und auch die Migration eines Joomla Templates war problemlos. Es funktionierten plötzlich Ideen, die mit Joomla so einfach nicht möglich gewesen wären und ich habe das Gefühl, TYPOlight bietet für meine Nutzungsszenarien alles was ich brauche.
Auch wenn Joomla sicherlich durch seine Masse an Erweiterungen besticht - TYPOlight fährt einfach ein anderes Konzept.
Warum also nicht?

Seither arbeite ich an den ersten TYPOlight Websites und auch neues.medanova wird auf kurz oder lang mit umziehen.
Und daher gibt es hier in Zukunft sicherlich auch Infos zu TYPOlight.

Mein Joomla! Abschied. 

15. Juni 2007

Zugegeben, darüber nachgedacht habe ich schon oft während der vergangenen Wochen.
Die Veröffentlichung der neuen Beta lief sozusagen erstmal ohne mich- Zeitmangel, während ich der ersten Beta noch sehr gespannt entgegengeblickt habe, habe ich diesmal erst verspätet von der Erscheinung der Beta erfahren. Ich war einfach mit anderen Projekten beschäftigt, netterweise abseits jeglicher Open Source Lösungen, mit völlig neuen Möglichkeiten und ganz anderen “Macken”.
Eigentlich scheint es nicht weiter wichtig, offenbar hatte ich nichts verpasst.
Der große Hype ist ausgeblieben, statt dessen Enttäuschung bei vielen, auch bei mir.

Joomla! das hieß bisher: leicht zu lernen, intuitiv zu bedienen, aus einem Pool an Erweiterungen schöpfen und seine eigene Website aufpeppen.
Für mich hieß Joomla! auch viel Spaß bei der Template Erstellung.
Vor allem aber dann, wenn es um ganz typische Business-Szenarien ging oder der Kunde einfach das Außergewöhnliche suchte, war Joomla! zwar immer flexibel genug, um entsprechende Anpassungen vornehmen zu können, oftmals war dieser Aufwand aber schlicht zu groß und rechnete sich nicht.
Irgendwie herrschte allzuoft einfach Unzufriedenheit, entweder beim Kunden, der sich schlicht mehr erwartet hatte oder bei mir, weil ich mir einen Workaround ausdenken musste, um meine Kunden doch noch glücklich zu machen und das Ganze noch zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis.

Hier wurden sicherlich nicht nur einige meiner Kunden (die sich meist schon im Vorfeld für Joomla! entschieden hatten und sich an mich gewendet haben, weil ich bisher auf Joomla spezialisiert war) in ihren Erwartungen immer wieder enttäuscht- sind doch einige der in Joomla! immer noch nicht implementierten Features inzwischen CMS Standard und wurden daher von Kunden erst spät zur Sprache gebracht, weil einfach vorausgesetzt.

Von der 1.5 erwarten wir uns daher nicht erst seit kurzem einen großen Schub nach vorne und das war vielfach auch die Motivation dafür, meinen Kunden Mut zu machen. Vor allem die Implementierung wichtiger Features wie Rechtemanagement, Versionierung, integrierte Mehrsprachigkeit, suchmaschinenfreundliche URLs on Board oder ein wirklich flexibles Content Management abseits der strikten und starren Section/Category/Content Hierarchie blieben aus - es scheint, als wären derlei Feature Requests an den (?) Machern völlig vorbeigegangen.

Das alles ist sehr, sehr schade, denn Joomla! hatte alle Voraussetzungen, um sich als erfolgreiches CMS zu behaupten - oder ist es einfach nur so, dass der Erfolg eines CMS mit der Größe der Community korreliert!?

Community? Joomla! wirkte nach dem letzten großen Erfolg zumindest für einen Supporter auf dem Joomlaportal eher wie das CMS der Spaß-Website Betreiber. Die rapide wachsende Anzahl an neuen Erweiterungen ist zwar eine schöne Sache, ich bin jedoch der Überzeugung, dass viele der neuen angebotenen Errungenschaften mehr oder weniger überflüssig für den ernsthaften Websitebetreiber sind. Oder brauchen Sie für die Darstellung Ihrer Produkte auf jeder Seite AJAX Features und animierte Slideshows?

Joomla!- das heißt für mich leider nicht erst seit Erscheinen der 1.5 beta, viel zu oft Erklärungsnöte. Eine Verbesserung der Situation ist hier nicht in Sicht, im Gegenteil, Diskussionen über eine neue Lizensierung und die Entscheidung, nun alles nochmal zu überdenken tun das Übrige und lassen vermuten, dass Joomlas Zukunft wahrscheinlich nicht im geschäftlichen Bereich liegt.
Sätze wie “We will provide facts as soon as we have them.” (siehe News auf Joomla.org) machen mich nachdenklich und zeugen in meinen Augen nicht von einem durchdachten Konzept.

Es gibt für mich daher keinen Grund, weiter auf Joomla! zu setzen, wenn es um leistungsstarke und flexible Websites geht, mit denen Business sich nicht nur präsentieren möchte sondern es auch um die Integration einer Website in bestehende Geschäftsprozesse geht oder internationale Märkte schnell und unkompliziert bedient werden sollen.
Wie sollte ich meinen Kunden erklären, dass nicht mal die Joomla Entwickler selbst Fakten liefern können?
Wie soll ich meinen Kunden guten Gewissens und voller eigener Überzeugung erklären, dass nach dem monatelangen 1.5 Beta Desaster nun endlich alles gut wird, auch wenn die Features, die sie benötigen immer noch in weiter Ferne liegen?
Wie soll ich erklären, dass hoffnungsvolle Bücher erschienen sind, die mit dem, was da kam, nur marginal zu tun haben?

Seit der Geburt des Joomla! Babys wurde viel falsch gemacht.
Ich fürchte, zu viel, um es wieder gut machen zu können.
Vielleicht wird es einen Fork geben, für den kompetente und zukinftsorientierte Entwickler das Beste aus der Joomla! Basis zu einem neuen, geschäftstauglichen, flexiblen und vor allem nachhaltigen System zusammenstricken.
Dann bin ich wieder dabei, hoffnungsvoll und zuversichtlich.
Bis dahin: Tschüß Joomla!

Und was wird mit dieser Website?
Neues von medanova gibt es genug, vielleicht auch wieder über Joomla. Vor allem aber über vieles andere, was mir inzwischen begegnet ist und noch begegnen wird.




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